Sichtbare Impressionen: Was Viewability für Werbung bedeutet

Sichtbare Impressionen: Was Viewability für Werbung bedeutet

Nicht jede ausgelieferte Anzeige wird auch gesehen. Eine Anzeige weit unten auf der Seite, die niemand erreicht, kostet Geld, bringt aber keine Wirkung. Genau dafür gibt es das Konzept der sichtbaren Impression, auch Viewability genannt.

Was ist eine sichtbare Impression?

Eine Impression ist eine Einblendung der Anzeige. Sichtbar ist sie nach dem Standard von IAB und MRC, wenn mindestens 50 Prozent der Anzeigenfläche für mindestens eine Sekunde im sichtbaren Bereich des Bildschirms waren. Erst dann zählt sie als gesehen.

Warum Viewability wichtig ist

Für Advertiser bedeutet sie, dass sie nur für Einblendungen zahlen, die eine Chance hatten, wahrgenommen zu werden. Für Publisher bedeutet sie, dass sich gute, sichtbare Plätze lohnen und Plätze, die niemand sieht, nichts einbringen.

Wie Adsovo sichtbare Impressionen zählt

Bei Adsovo wird jede Anzeige nach dieser Regel gemessen. Ein Klick wird außerdem nur gewertet, wenn zuvor eine bestätigte sichtbare Einblendung stattgefunden hat. Das erhöht die Aussagekraft von Impressionen und Klickrate. Mehr zu den Schutzmaßnahmen auf der Seite Klickbetrug-Schutz.

Was Publisher für mehr Sichtbarkeit tun können

Platzieren Sie Anzeigen im Lesefluss statt ganz am Seitenende, laden Sie die Seite schnell und vermeiden Sie Plätze, die erst nach langem Scrollen erreichbar sind. Anzeigen, die erst kurz vor dem sichtbaren Bereich geladen werden, sparen außerdem Ladezeit.

Was Advertiser prüfen können

Im Reporting sehen Sie Impressionen, Klicks und Klickrate pro Anzeige und Webseite. Vergleichen Sie Platzierungen und verschieben Sie Budget zu Seiten, auf denen Ihre Anzeige gut abschneidet.

Beispiel: Was die Sichtbarkeit für die Abrechnung bedeutet

Eine Seite wird 10.000 Mal aufgerufen, und in jedem Aufruf ist eine Anzeige weit unten platziert. Weil viele Besucher nicht bis dorthin scrollen, sind vielleicht nur 4.000 dieser Einblendungen tatsächlich sichtbar. Bei Abrechnung pro 1.000 sichtbare Impressionen zählen und zahlen Advertiser nur diese 4.000. Das schützt das Budget und macht Plätze im Sichtbereich für Publisher wertvoller.

Faktoren, die die Sichtbarkeit beeinflussen

Entscheidend sind die Position auf der Seite, die Ladezeit, das Format und das Gerät. Anzeigen im oberen und mittleren Bereich werden häufiger gesehen als solche am Seitenende. Langsame Seiten verlieren Besucher, bevor die Anzeige erscheint. Große, gut eingebettete Formate werden eher wahrgenommen als sehr kleine.

Häufige Fragen zu Viewability

Gilt die 50-Prozent-Regel für alle Formate? Bei Standard-Display-Formaten ja. Für sehr große Formate gibt es in der Branche abweichende Empfehlungen. Bei Adsovo gilt einheitlich die genannte Regel.

Was ist mit Anzeigen in nicht sichtbaren Tabs? Wenn die Anzeige nicht im sichtbaren Bereich ist, zählt sie nicht als sichtbar.

Lohnt sich Viewability für Publisher? Ja, weil sichtbare Plätze besser bezahlt werden und Advertiser länger bleiben.

Viewability bei Display-Werbung im Vergleich zu anderen Kennzahlen

Viewability misst, ob eine Anzeige tatsächlich sichtbar war. Die Impression zählt dagegen jede Auslieferung, auch wenn sie nicht gesehen wurde. Die Klickrate misst, wie oft eine gesehene Anzeige angeklickt wurde. Erst alle drei zusammen ergeben ein vollständiges Bild: Wie oft wurde die Anzeige ausgeliefert, wie oft gesehen und wie oft angeklickt?

Bei Adsovo gilt die Regel für alle Anzeigen. Das macht die Zahlen im Dashboard belastbar und verhindert, dass Advertiser für Einblendungen zahlen, die niemand gesehen hat.

Wie Publisher die Sichtbarkeit verbessern

Rücken Sie Plätze in den Lesefluss, vermeiden Sie Positionen, die erst nach langem Scrollen erreichbar sind, und achten Sie auf schnelle Ladezeiten. Prüfen Sie außerdem, ob Elemente wie Banner oder Menüs die Anzeige verdecken.

Weitere Fragen und Antworten

Warum zählt nicht jede Auslieferung?

Weil eine Anzeige ohne Chance auf Wahrnehmung keinen Wert für den Advertiser hat.

Beeinflusst die Sichtbarkeit meinen Verdienst als Publisher?

Ja. Nur sichtbare Impressionen werden vergütet, gute Plätze lohnen sich also.

Kann ich die Sichtbarkeit selbst messen?

Das Dashboard zeigt Impressionen und Klicks, die nach der Regel gezählt wurden.

Vertiefung: Passende Seiten auf Adsovo

Alle Begriffe im Überblick bietet das Glossar. Wie sich CPM auf sichtbare Impressionen bezieht, erklärt die Seite CPC und CPM erklärt.

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