eCPM und RPM erklärt: So vergleichen Sie Werbeeinnahmen
Wer mit einer Webseite Geld verdient, begegnet früher oder später den Begriffen eCPM und RPM. Beide Kennzahlen machen Einnahmen vergleichbar, auch wenn sie aus unterschiedlichen Quellen stammen. Hier erfahren Sie, was sie bedeuten und wie Sie sie berechnen.
Was ist der eCPM?
Der eCPM ist der effektive Tausenderpreis. Er rechnet jede Abrechnungsart auf 1.000 Impressionen um. So lassen sich Anzeigen vergleichen, die pro Klick abgerechnet werden, mit solchen, die pro 1.000 Einblendungen abgerechnet werden.
Formel: Einnahmen geteilt durch Impressionen, mal 1.000. Beispiel: 6 Euro Einnahmen bei 5.000 Impressionen ergeben einen eCPM von 1,20 Euro.
Was ist der RPM?
RPM steht für Revenue per Mille und beschreibt den Verdienst pro 1.000 Seitenaufrufe oder Impressionen aus Sicht des Publishers. Je nachdem, welche Bezugsgröße ein Anbieter verwendet, ist der RPM auf Seitenaufrufe oder auf Anzeigeneinblendungen bezogen. Achten Sie beim Vergleich darauf, dass Sie dieselbe Bezugsgröße nutzen.
CPC in eCPM umrechnen
Bei Anzeigen mit Klickabrechnung hängt der eCPM von der Klickrate ab. Formel: Klickrate mal 1.000 mal Preis pro Klick. Beispiel: Bei einer Klickrate von 0,5 Prozent und einem Klickpreis von 0,09 Euro ergibt das 0,5 Prozent von 1.000, also 5 Klicks, mal 0,09 Euro, gleich 0,45 Euro eCPM.
Das zeigt: Bei CPC-Anzeigen schwankt der eCPM mit der Klickrate. Eine ausführliche Rechnung mit echten Adsovo-Preisen finden Sie auf der Seite CPC und CPM erklärt.
Wofür Publisher den eCPM nutzen
Mit dem eCPM vergleichen Sie Plätze, Formate und Netzwerke. Ein Platz mit höherem eCPM bringt pro 1.000 Einblendungen mehr ein. So erkennen Sie, wo es sich lohnt, Anzeigen zu platzieren oder zu ändern. Der Vergleich sollte über mehrere Wochen laufen, damit Zufall und Saisoneffekte nicht das Bild verzerren.
Worauf Sie beim Vergleich achten sollten
Vergleichen Sie nur Gleiches: dieselbe Bezugsgröße, ähnliche Seiten und vergleichbare Zeiträume. Berücksichtigen Sie außerdem Gebühren bei der Auszahlung. Bei Adsovo beträgt die Gebühr für PayPal-Auszahlungen 1,5 Prozent, die Details stehen auf der Seite Preise.
Beispiel: Zwei Plätze im Vergleich
Platz A in der Seitenleiste liefert 10.000 Impressionen und 8 Euro Einnahmen, also einen eCPM von 0,80 Euro. Platz B im Text liefert 6.000 Impressionen und 9 Euro, also 1,50 Euro eCPM. Obwohl Platz A mehr Einblendungen hat, bringt Platz B pro 1.000 Einblendungen fast doppelt so viel. Sie sollten also bevorzugt Plätze wie B ausbauen. Dieses Muster zeigt sich häufig: Plätze im Lesefluss erzielen höhere eCPM als Plätze am Rand.
eCPM, RPM und Auszahlung: Was zählt am Ende?
Am Ende zählt, was bei Ihnen ankommt. Prüfen Sie deshalb neben dem eCPM auch Mindestauszahlung und Gebühren. Bei Adsovo ist PayPal ab einem Guthaben von 50 Euro möglich, die Gebühr liegt bei 1,5 Prozent. Ein Netzwerk mit etwas niedrigerem eCPM, aber niedrigeren Hürden und planbarer Auszahlung kann unterm Strich besser passen, besonders für kleine Seiten.
Häufige Fragen zu eCPM und RPM
Sind eCPM und RPM dasselbe? Sie sind verwandt. Der eCPM bezieht sich auf Impressionen, der RPM je nach Anbieter auf Seitenaufrufe. Achten Sie auf die Definition.
Welcher Wert ist wichtiger? Für den Vergleich einzelner Anzeigenplätze ist der eCPM gut geeignet, für den Gesamtertrag einer Seite der RPM.
Warum schwankt mein eCPM? Saison, Thema, Klickrate und Anzeigenmix verändern ihn laufend. Vergleichen Sie deshalb längere Zeiträume.
eCPM in der Praxis auswerten
Um den eCPM sinnvoll zu nutzen, tragen Sie über mehrere Wochen Einnahmen und Impressionen je Platz in eine Tabelle ein. Teilen Sie die Einnahmen durch die Impressionen und multiplizieren Sie mit 1.000. Wiederholen Sie das für jedes Format und jede Seite. So entsteht ein Ranking Ihrer Plätze.
Beachten Sie, dass sich der eCPM mit Saison, Thema und Anzeigenmix verändert. Ein einzelner starker Tag sagt wenig. Wichtig ist der Durchschnitt über längere Zeiträume und ob ein Platz dauerhaft über oder unter Ihrem Durchschnitt liegt.
Was Sie aus dem eCPM ableiten können
Plätze mit hohem eCPM bauen Sie aus: mehr ähnliche Positionen auf anderen Seiten, ähnliche Formate und gleiche Platzierung im Textfluss. Plätze mit niedrigem eCPM prüfen Sie kritisch: Liegen sie zu weit unten, laden sie zu spät oder passt das Format nicht? Manchmal bringt es mehr, einen schwachen Platz zu entfernen und dafür einen besseren zu stärken.
Weitere Fragen und Antworten
Wie berechne ich den eCPM bei gemischten Anzeigenarten?
Addieren Sie alle Einnahmen des Platzes aus CPC- und CPM-Anzeigen und teilen Sie sie durch die Gesamtzahl der Impressionen, mal 1.000.
Warum unterscheidet sich der eCPM von Tag zu Tag?
Der Anzeigenmix, die Klickrate und das Besucherverhalten ändern sich. Betrachten Sie deshalb Wochen- oder Monatswerte.
Gibt es einen guten eCPM-Wert?
Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht. Entscheidend ist der Vergleich Ihrer eigenen Plätze und Netzwerke.
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Weitere Kennzahlen erklärt unser Glossar. Wenn Sie Ihre Einnahmen vergleichen möchten, hilft die Seite AdSense Alternative bei der Auswahl eines zweiten Netzwerks.