Werbung für Online-Shops: 7 Tipps für Display-Kampagnen
Ein Online-Shop braucht ständig neue Besucher. Display-Werbung kann dabei helfen, vorausgesetzt, Kampagne und Shop passen zusammen. Diese sieben Tipps helfen bei der ersten Kampagne.
1. Ein klares Ziel setzen
Wollen Sie Besucher für ein Produkt, Bekanntheit für den Shop oder Umsatz in einer Aktion? Das Ziel bestimmt Motiv, Zielseite und Abrechnung.
2. Die Zielgruppe über Themen eingrenzen
Wählen Sie Themen, die zu Ihren Produkten passen. So erscheint Ihre Anzeige bei Menschen, die sich ohnehin dafür interessieren.
3. Mit drei Formaten starten
Rechteck, Leaderboard und Mobile Banner decken Desktop und Smartphone ab. Ein guter Startpunkt ist das Medium Rectangle 300x250.
4. Das Produkt zeigen
Ein klares Produktbild, ein kurzer Satz und ein deutlicher Button wirken besser als viel Text. Prüfen Sie die Lesbarkeit am Smartphone.
5. Die richtige Zielseite wählen
Verlinken Sie direkt auf das Produkt oder die Aktion, nicht auf die Startseite. Wer klickt, will das Beworbene sofort sehen.
6. Klein anfangen und messen
Starten Sie mit kleinem Budget, vergleichen Sie Klickrate und Kosten pro Klick und richten Sie in Ihrem Shop ein Tracking für Bestellungen ein.
7. Budget zu den besten Anzeigen verschieben
Nach einigen Tagen sehen Sie, welche Banner funktionieren. Pausieren Sie schwache Anzeigen und geben Sie den besten mehr Budget.
Beispielrechnung für den Start
Mit einem Testbudget von 100 Euro und einem Klickpreis von 0,15 Euro erreichen Sie rund 666 Klicks. Kaufen davon 2 Prozent, sind das etwa 13 Bestellungen. Liegt der durchschnittliche Warenkorb bei 40 Euro, ergibt das 520 Euro Umsatz, bevor Waren- und Versandkosten abgezogen werden. Die Zahlen sind ein Rechenbeispiel, keine Prognose: Ihre Kaufrate und Ihr Warenkorb entscheiden, ob sich die Werbung lohnt.
Typische Fehler im E-Commerce
Häufig scheitern Kampagnen an einer Zielseite, die nicht zum Banner passt, an zu vielen Produkten in einem Motiv oder an fehlendem Tracking. Wer nicht misst, welche Bestellungen aus der Werbung kommen, kann nicht optimieren. Richten Sie vor dem Start ein Tracking ein, und prüfen Sie Banner und Shop am Smartphone.
Häufige Fragen zur Shop-Werbung
Sollte ich Rabatte im Banner nennen? Das kann die Klickrate erhöhen, sollte aber zur Zielseite passen. Prüfen Sie rechtliche Vorgaben zur Preisangabe.
CPC oder CPM? Für Besucher meist CPC, für Bekanntheit CPM.
Wie lange sollte ich testen? Mindestens ein bis zwei Wochen, damit genug Daten vorliegen.
Format und Motiv für Shops im Detail
Für Shops eignet sich das Rechteck 300x250 besonders gut, weil es ein Produktbild, einen kurzen Text und einen Button aufnimmt und auf Desktop und Smartphone läuft. Das Leaderboard 728x90 funktioniert am Desktop mit Logo, Aussage und Button nebeneinander. Am Smartphone ist 320x100 eine gute Wahl.
Zeigen Sie nach Möglichkeit ein einzelnes Produkt statt vieler. Ein klarer Preis oder Vorteil, zum Beispiel kostenloser Versand, kann den Klick erleichtern, sofern er auf der Zielseite stimmt.
Tracking im Shop einrichten
Damit Sie wissen, was Ihre Werbung bringt, brauchen Sie Messung nach dem Klick. Richten Sie in Ihrem Shop eine Auswertung für Bestellungen nach Herkunft ein, zum Beispiel über markierte Links. So sehen Sie, welche Anzeigen tatsächlich zu Bestellungen führen, nicht nur zu Klicks.
Weitere Fragen und Antworten
Wie viel Budget sollte ein Shop für den Start einplanen?
Planen Sie so viel, dass einige hundert Klicks zusammenkommen. Mit den Standardpreisen lässt sich das vorab ausrechnen.
Sollte ich jedes Produkt einzeln bewerben?
Starten Sie mit den Bestsellern oder Aktionsartikeln und erweitern Sie schrittweise.
Kann ich Anzeigen saisonal schalten?
Ja, Anzeigen lassen sich jederzeit pausieren und wieder aktivieren.
Vertiefung: Passende Seiten auf Adsovo
Eine ausführliche Seite mit Checkliste und Rechenbeispiel finden Sie unter Werbung für Online-Shops. Zur Wahl zwischen Klick- und Impressionsabrechnung lesen Sie CPC und CPM erklärt.