Targeting in der Online-Werbung: Arten, Beispiele und Tipps
Streuverlust ist der Hauptgrund, warum Werbebudgets verpuffen: Die Anzeige erreicht viele Menschen, die sich nie für das Angebot interessieren werden. Targeting soll das ändern. Es bedeutet, Anzeigen gezielt für bestimmte Zielgruppen auszuspielen. Dieser Beitrag erklärt die wichtigsten Arten, zeigt Beispiele und gibt Tipps für kleine Budgets.
Das Wichtigste in Kürze
- Targeting bedeutet, Werbung gezielt dort auszuspielen, wo sie die gewünschte Zielgruppe erreicht, und senkt den Streuverlust.
- Gängige Arten sind kontextbezogenes, interessenbasiertes, standortbezogenes und verhaltensbasiertes Targeting. Sie unterscheiden sich stark im Datenschutzaufwand.
- Bei Adsovo wählen Advertiser Themen, die zu den Publisher-Seiten passen, es gibt 105 Themen zur Auswahl.
Inhaltsverzeichnis
- Was bedeutet Targeting?
- Die wichtigsten Targeting-Arten
- Datenschutz bei den Targeting-Arten
- Targeting bei Adsovo: Themen statt Profile
- Tipps: Streuverlust senken mit kleinem Budget
- Typische Fehler beim Targeting
- Beispiele für Targeting in der Praxis
- Targeting und Botschaft zusammen denken
- Häufige Fragen
Was bedeutet Targeting?
Targeting ist die gezielte Auswahl, wem oder wo eine Anzeige gezeigt wird. Statt Werbung breit zu streuen, begrenzen Werbetreibende die Auslieferung auf Seiten, Inhalte oder Merkmale, die zur Zielgruppe passen. Das erhöht die Chance, dass die Anzeige auf Interesse trifft, und senkt Kosten ohne Wirkung.
Die wichtigsten Targeting-Arten
- Kontextbezogenes Targeting: Die Anzeige erscheint auf Seiten, deren Thema zum Angebot passt. Beispiel: Kameraanzeige auf einer Fotografie-Seite.
- Interessenbasiertes Targeting: Anzeigen richten sich nach Interessen, die aus dem Verhalten der Nutzer abgeleitet werden.
- Verhaltensbasiertes Targeting und Retargeting: Anzeigen folgen dem früheren Verhalten einzelner Nutzer, etwa besuchten Seiten.
- Standortbezogenes Targeting: Die Anzeige richtet sich nach dem Ort des Nutzers, zum Beispiel Region oder Land.
- Geräte-Targeting: Auswahl nach Gerät, etwa Smartphone oder Desktop.
- Zeitliches Targeting: Auslieferung zu bestimmten Tageszeiten oder Wochentagen.
Datenschutz bei den Targeting-Arten
Je stärker Targeting auf Daten einzelner Nutzer beruht, desto mehr Datenschutzpflichten entstehen. Kontextbezogenes Targeting kommt ohne Nutzerprofile aus und ist daher meist unkomplizierter. Verhaltensbasierte Verfahren erfordern in der Regel Information und Einwilligung. Mehr dazu im Beitrag Retargeting einfach erklärt.
Targeting bei Adsovo: Themen statt Profile
Bei Adsovo wählen Advertiser beim Anlegen einer Anzeige Themen, die zu ihrem Angebot passen. Publisher geben bei der Registrierung der Domain die Themen ihrer Seite an. Die Anzeige erscheint auf Seiten mit passendem Thema. Es stehen 105 Themen zur Auswahl. Das ist kontextbezogenes Targeting ohne Profile einzelner Besucher. Details zum Ablauf finden Sie auf der Seite Für Advertiser.
Tipps: Streuverlust senken mit kleinem Budget
- Zielgruppe konkret beschreiben: Wer ist sie, was liest sie, was braucht sie?
- Wenige, passende Themen wählen statt viele ungefähre.
- Format und Botschaft auf die Zielgruppe zuschneiden.
- Mehrere Varianten testen und Platzierungen im Reporting vergleichen.
- Budget zu den Seiten und Anzeigen verschieben, die funktionieren.
Typische Fehler beim Targeting
- Zu breite Auswahl aus Angst, Reichweite zu verlieren.
- Zu enge Auswahl, die kaum Auslieferung zulässt.
- Targeting ohne passende Botschaft und Zielseite.
- Keine Auswertung der Platzierungen.
Beispiele für Targeting in der Praxis
Ein Anbieter von Fotozubehör wählt Themen rund um Fotografie, damit seine Anzeigen auf Seiten für Hobbyfotografen erscheinen. Eine Steuerberatung wählt Themen zu Finanzen und Selbstständigkeit. Ein Online-Shop für Gartenbedarf wählt Themen zu Garten und Heimwerken. In allen Fällen wird nicht die einzelne Person verfolgt, sondern das Umfeld ausgewählt, in dem die Zielgruppe liest.
Targeting und Botschaft zusammen denken
Selbst das beste Targeting hilft wenig, wenn die Botschaft nicht zur Zielgruppe passt. Formulieren Sie Anzeige und Zielseite so, dass sich genau diese Leser angesprochen fühlen. Nennen Sie das Problem, das Ihr Angebot löst, und zeigen Sie den nächsten Schritt. Hinweise zur Gestaltung bietet der Beitrag Banner-Werbung erstellen.
Häufige Fragen
Was ist Streuverlust?
Der Anteil der Einblendungen, der Menschen erreicht, die nicht zur Zielgruppe gehören.
Welches Targeting eignet sich für kleine Budgets?
Kontextbezogenes Targeting über Themen ist einfach und planbar, weil es keine aufwendigen Daten braucht.
Kann ich bei Adsovo nach Ländern targeten?
Nein, die Auswahl richtet sich nach Themen der Seiten. Länder-Targeting wird nicht angeboten.
Wie viele Themen sollte ich wählen?
So viele, wie wirklich zu Ihrem Angebot passen. Wenige präzise Themen schlagen viele ungefähre.
Wie prüfe ich, ob mein Targeting funktioniert?
Im Reporting sehen Sie, auf welchen Webseiten Ihre Anzeigen liefen und wie Klickrate und Kosten ausfallen.
Fazit
Gutes Targeting senkt Streuverlust und macht kleine Budgets wirksamer. Wählen Sie wenige, präzise Themen, testen Sie Varianten und werten Sie Platzierungen aus. Eine Checkliste für Ihre erste Kampagne bietet die Seite Werbung schalten, Zielgruppenbeispiele finden Sie unter Werbung für Online-Shops.