Anzeigenplatzierung: Die besten Werbeplätze auf Ihrer Webseite

Anzeigenplatzierung: Die besten Werbeplätze auf Ihrer Webseite

Zwei Webseiten mit gleich vielen Besuchern können mit Werbung sehr unterschiedlich verdienen. Der Grund liegt oft in der Platzierung: Eine Anzeige, die niemand sieht, bringt kein Geld, eine Anzeige, die stört, vertreibt Leser. Dieser Beitrag zeigt, welche Plätze auf einer Webseite gut funktionieren, wie Abstände und Anzahl zusammenspielen, welche Formate wohin passen und welche Fehler Sie vermeiden sollten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Platzierung bestimmt, wie viele Anzeigen sichtbar werden und damit, was Sie verdienen. Sichtbare Impressionen zählen, nicht geladene.
  • Bewährte Plätze sind zwischen Absätzen im Text, nach dem ersten Drittel des Beitrags und am Ende des Artikels. Der Seitenanfang bleibt besser frei.
  • Halten Sie Abstand zu Menüs, Buttons und Links, damit niemand aus Versehen klickt, und beschränken Sie sich auf wenige Plätze.
  • Testen Sie Platzierungen einzeln und vergleichen Sie die Einnahmen je 1.000 Seitenaufrufe.

Inhaltsverzeichnis

  1. Warum die Platzierung so wichtig ist
  2. Die wichtigsten Platzierungen im Überblick
  3. Anzeigen im Text: der bewährte Standard
  4. Der Seitenanfang: besser zurückhaltend
  5. Seitenleiste und Sticky-Anzeigen
  6. Welches Format passt wohin?
  7. Smartphone zuerst denken
  8. Layout stabil halten
  9. Platzierungen testen
  10. Fehler, die Sie vermeiden sollten
  11. Eine Beispielplatzierung für einen Ratgeberbeitrag
  12. Häufige Fragen

Warum die Platzierung so wichtig ist

Bei Anzeigen, die nach sichtbaren Einblendungen abgerechnet werden, zählt eine Einblendung erst, wenn mindestens die Hälfte der Anzeige für mindestens eine Sekunde im sichtbaren Bereich liegt. Eine Anzeige am Seitenende, die kaum jemand erreicht, wird zwar geladen, aber nicht gezählt. Mehr dazu im Beitrag Sichtbare Impressionen. Die Platzierung bestimmt also direkt die Zahl der zählenden Impressionen.

Gleichzeitig beeinflusst sie das Leseerlebnis. Jede Anzeige unterbricht den Lesefluss ein wenig. Ziel ist ein Gleichgewicht: genug gut sichtbare Plätze für Einnahmen und genug Ruhe, damit Besucher bleiben und wiederkommen. Wie viele Anzeigen pro Seite sinnvoll sind, erklärt der Beitrag Wie viele Anzeigen pro Seite sind sinnvoll?.

Die wichtigsten Platzierungen im Überblick

PlatzSichtbarkeitStärkeRisiko
Am Seitenanfang (Header)HochWird sofort gesehenStört den Einstieg, wirkt aufdringlich
Im Text, zwischen AbsätzenHochLesende sehen die Anzeige beim ScrollenZu dichte Plätze zerreißen den Text
Nach dem ersten Drittel des BeitragsHochBesucher sind eingestiegenGering
Am Ende des BeitragsMittelBesucher haben alles gelesenNicht alle erreichen das Ende
In der Seitenleiste (Desktop)MittelDauerhaft im Blick beim ScrollenAm Smartphone nicht vorhanden
Fest haftend am Rand (Sticky)HochImmer sichtbarKann stören, Versehensklicks
Pop-in oder VollbildSehr hochMaximale AufmerksamkeitHohe Absprungrate, Versehensklicks

Ein Überblick über Sticky, Pop-in und Vollbild bietet der Beitrag Sticky Ads, Pop-in und Vollbild.

Anzeigen im Text: der bewährte Standard

Die meisten Seiten fahren gut mit Plätzen zwischen den Absätzen. Leser sehen sie beim Scrollen, und sie wirken weniger aufdringlich als Banner am Rand. Wichtig ist der richtige Abstand. Die automatischen Anzeigen von Adsovo gehen nach klaren Regeln vor: Die erste Anzeige erscheint frühestens nach etwa 600 Pixeln, zwischen zwei Anzeigen liegen am Desktop mindestens 850 und auf dem Smartphone 650 Pixel, und zum Seitenende bleiben 450 Pixel Abstand. Pro etwa 1.800 Pixel Inhalt am Desktop erscheint höchstens eine Anzeige. Die Regeln im Detail erklärt das Hilfe-Center von Adsovo.

Diese Faustwerte lassen sich auf manuelle Plätze übertragen. Setzen Sie Anzeigen zwischen zwei Absätzen, nicht direkt unter eine Überschrift, und nicht vor einen Absatz, der mit einem Doppelpunkt endet, weil dann eine Liste oder Tabelle folgt. So bleibt der Text zusammenhängend. Mehr zu den automatischen Anzeigen auf der Seite automatischen Anzeigen.

Der Seitenanfang: besser zurückhaltend

Anzeigen ganz oben sind sichtbar, aber sie verzögern den Einstieg. Besucher wollen sofort sehen, ob die Seite ihre Frage beantwortet. Eine große Anzeige vor der Überschrift erhöht häufig die Absprungrate. Nutzen Sie den Seitenanfang höchstens für ein schlankes Banner und achten Sie darauf, dass der erste Bildschirm überwiegend Inhalt zeigt. Hinweise zum Zusammenhang mit der Absprungrate liefert der Beitrag Absprungrate senken.

Seitenleiste und Sticky-Anzeigen

Die Seitenleiste eignet sich für Desktop-Besucher, weil sie dauerhaft im Blick bleibt. Am Smartphone verschwindet sie meist unter dem Inhalt. Planen Sie deshalb für mobile Besucher eigene Plätze im Text. Bei Sticky-Anzeigen, die am Rand haften, erhöhen sich die Sichtbarkeit, aber auch die Gefahr, dass Besucher versehentlich klicken. Prüfen Sie die Einstellungen sorgfältig und stellen Sie die Position so ein, dass sie keine Bedienelemente verdeckt. Mehr dazu in den Anzeigeneinstellungen im Publisher-Konto.

Welches Format passt wohin?

PlatzPassende FormateHinweis
Im Text (Desktop)300×250, 336×280, 728×90Rechtecke wirken im Text natürlich
Im Text (Smartphone)300×250, 320×100, 320×50Nicht breiter als der Bildschirm
Seitenleiste300×250, 300×600, 120×600Hohe Formate nutzen die Spalte
Seitenanfang728×90, 970×90, 970×250Nur bei ausreichend Platz
Ende des Beitrags728×90, 468×60, 300×250Als Abschluss nach dem Fazit

Die Größen und ihre Einsatzorte erklärt der Beitrag Banner-Größen im Überblick und die Seite Werbeformate. Ist ein Format breiter als der Bildschirm des Besuchers, kann keine echte Anzeige ausgeliefert werden. Planen Sie deshalb für Smartphones kleinere Formate ein.

Smartphone zuerst denken

Mehr als die Hälfte der Besucher nutzt oft ein Smartphone. Dort ist der Platz knapp, und jede Anzeige nimmt viel vom Bildschirm ein. Planen Sie deshalb Plätze so, dass pro Bildschirmhöhe höchstens eine Anzeige sichtbar ist, und wählen Sie Formate, die in die Breite passen. Setzen Sie Anzeigen nicht direkt neben bedienbare Elemente. Weitere Hinweise im Beitrag Mobile-First und Mobile Display-Werbung.

Layout stabil halten

Wenn eine Anzeige nachlädt und den Inhalt verschiebt, ärgert das Besucher und verschlechtert technische Kennzahlen. Reservieren Sie bei manuellen Plätzen Platz mit einer festen Mindesthöhe, die zum Format passt, etwa 250 Pixel für ein Rechteck. Automatische Plätze lädt Adsovo, bevor sie sichtbar werden, sodass Sprünge selten auffallen. Mehr zu Geschwindigkeit und Werbung im Beitrag Ladezeit und Werbung.

Platzierungen testen

Verlassen Sie sich nicht auf Bauchgefühl, sondern testen Sie. Ändern Sie immer nur eine Sache: zum Beispiel den Abstand, die Zahl der Plätze oder das Format. Beobachten Sie ein bis zwei Wochen lang die Einnahmen je 1.000 Seitenaufrufe, die Absprungrate und die Verweildauer. Bessere Platzierungen erkennen Sie daran, dass die Einnahmen steigen, ohne dass das Leseverhalten leidet. Hilfreiche Kennzahlen finden Sie in den Beiträgen eCPM und RPM erklärt und Website-Besucher analysieren. Wie Sie systematisch testen, erklärt der Beitrag A/B-Tests für Werbung.

Mit der Vorschau des Adsovo-Skripts sehen Sie vorab, wo automatische Anzeigen vorgesehen sind. Hängen Sie dazu "?adsovo_preview=1" an die Adresse einer Seite. Es werden keine Anzeigen geladen oder gezählt.

Fehler, die Sie vermeiden sollten

  • Zu viele Anzeigen: Mehr als drei bis vier Plätze wirken aufdringlich und vertreiben Leser.
  • Anzeigen neben Buttons und Links: Das führt zu Versehensklicks. Die können zu Rückbuchungen und Sperren führen.
  • Anzeigen als Inhalt tarnen: Anzeigen müssen als solche erkennbar sein.
  • Zu dichte Plätze: Wenn zwei Anzeigen gleichzeitig im Bildschirm stehen, sinkt die Qualität.
  • Anzeigen verdecken oder verändern: Verdeckte Anzeigen zählen nicht und verstoßen gegen die Regeln.
  • Selbst klicken oder zum Klicken auffordern: Ist untersagt, siehe Klickbetrug-Schutz.

Eine Beispielplatzierung für einen Ratgeberbeitrag

Stellen Sie sich einen Ratgeberbeitrag mit etwa 2.000 Wörtern vor. Eine bewährte Aufteilung am Desktop wäre: eine Anzeige nach dem ersten Drittel des Textes, eine zweite im zweiten Drittel und optional eine dritte nach dem Fazit. Auf dem Smartphone bleibt es bei zwei Plätzen mit größerem Abstand. Die Seitenleiste am Desktop kann eine zusätzliche Anzeige tragen. So entstehen drei bis vier Plätze, die sichtbar sind, ohne den Text zu zerstückeln. Die konkrete Zahl hängt von Länge und Aufbau Ihrer Seite ab.

Häufige Fragen

Wo platziere ich Werbung auf meiner Webseite am besten?

Am besten zwischen Absätzen im Text, nach dem ersten Drittel des Beitrags und optional am Ende des Artikels. Den Seitenanfang halten Sie zurückhaltend und achten auf Abstand zu Bedienelementen.

Wie viele Anzeigen pro Seite sind sinnvoll?

Für den Anfang genügen zwei bis drei Plätze. Je länger der Beitrag, desto mehr Plätze sind möglich. Zu viele Anzeigen verschlechtern das Leseerlebnis.

Bringen Anzeigen am Seitenanfang mehr Geld?

Sie werden zwar sofort gesehen, erhöhen aber oft die Absprungrate. Im Text platzierte Anzeigen bringen meist ein besseres Verhältnis aus Einnahmen und Nutzerzufriedenheit.

Was ist der Unterschied zwischen geladenen und sichtbaren Anzeigen?

Eine Anzeige zählt erst, wenn mindestens die Hälfte für mindestens eine Sekunde im sichtbaren Bereich war. Geladene, aber nicht gesehene Anzeigen werden weder berechnet noch vergütet.

Wie vermeide ich Versehensklicks?

Halten Sie ausreichend Abstand zu Menüs, Buttons und Links und verzichten Sie auf Aufforderungen zum Klicken. Prüfen Sie Platzierungen am Smartphone.

Fazit

Eine gute Anzeigenplatzierung verbindet Sichtbarkeit und Leseerlebnis: wenige Plätze, gut verteilt im Text, mit ausreichend Abstand zu Bedienelementen und Rücksicht auf das Smartphone. Wer Plätze einzeln testet und die Einnahmen je 1.000 Seitenaufrufe beobachtet, findet mit der Zeit die beste Mischung. Die automatischen Anzeigen von Adsovo übernehmen viele dieser Regeln selbst, siehe automatischen Anzeigen. Alles für Publisher finden Sie auf der Seite Für Publisher.